Tour 4: Binz - Stubnitz

 

Die Ostseebäder

Strandkörbe bei Baabe"Sellin" bietet neben einem winzigen, auch per Fahrstuhl erreichbaren Strand eine Seebrücke und viel Tourismus. In einem riesigen Ferienwohnungsgebiet mit künstlicher Bäderarchitektur längs der südwestlichen Umgehungsstraße finden Sie das Spaßbad Nemo.
Auch wenn es einen straßenbegleitenden Radweg entlang der Bundesstraße Richtung "Bergen" gibt, sollten Sie "Sellin" nicht auf diesem verlassen. Denn auf den ersten 100 Metern fehlt der Fuß- und Radweg, danach ist es einfach zu laut. An "Sellin" schließt sich das Waldgebiet "Granitz" an - mit gut befahrbaren Waldwegen, die im Bereich der Klinik starten. Der etwas kürzere rechte führt in einstündiger Fahrt parallel zur Küste nach "Binz". Der weiter südlich verlaufende führt vorbei am Jagdschloss Granitz (Besichtigung, einmaliger Rundblick) und von dort nach "Binz" hinein.

"Binz" muss man kaum vorstellen, denn hier wurden Millionen privater und staatlicher Mittel im Tourismus verbuddelt - und der ist in dieser Zuasmmenballung für manchen nur in der Nebensaison erträglich. Der Ort erstrahlt in Bäderpracht und ein (Kur-)Hotel versucht, das andere zu übertrumpfen. Im Kernbereich des Ortes sind weder die Hauptstraße noch die Promenade mit dem Fahrrad befahrbar. Nehmen Sie Nebenstraßen oder machen einen kleinen Umweg am südwestlichen Ortsrand entlang des "Schmachter Sees" (IGA-Aussenprojekt mit netten Wasserspielen für Kinder). An der Nordspitze des Sees entweder wieder hinein nach "Binz" am DB-Bahnhof - oder weiter auf mittelmäßigen Wegen durch den Wald bis kurz vor "Prora".

"Prora" als ehemaliges "KdF-Bad" der nationalsozialistischen Epoche ist eine Geschichte für sich. Über Kilometer erstrecken sich genutzte und verfallende Betonblöcke entlang des traumhaften Strandes, beherrbergen Museumsprojekte, eine Jugendherberge (langfristig anmelden!) und veranlassen Investoren und Spekulanten zum neuen alten Traum vom organisierten Massentourismus. Die Straßen gehen über in einen auch bei Skatern beliebten geteerten Radweg bis nach "Neu-Mukran". Dort treffen wir auf die Bundesstraße, links derer die Feuersteinfelder liegen.

... eine Route zu finden, die alles Sehenswerte zeigt...

ist jetzt unmöglich. Sie müssen sich wie so oft zuvor entscheiden zwischen:

-> Der typischen touristischen Strecke weiter parallel der Küste, durch die alte Fährhafenstadt Sassnitz zur Kreideküste / Königsstuhl in der Stubnitz - welcher jedoch gute Radwege fehlen (Variante 1).
-> Oder Sie nehmen den unbekannteren aber fast schöneren Weg entlang kleinem und großem Jasmunder Bodden, über Lietzow und Schloss Spieker (Variante 2, auf der nächsten Website).

Wir treffen uns in "Glowe" wieder!

Variante Nord 1: Über Sassnitz und die Kreideküste

Abendstimmung auf der Hafenmole SassnitzVon "Neu-Mukran" (teils auf Radwegen) entlang der befahrenen Straße, vorbei am industriellen, wenig romantischen Fährhafen "Mukran". Nach dem Passieren der Gewerbeflächen am Ortseingang von "Sassnitz" biegen wir rechts ab und nach dem "Aldi" wieder rechts. Vorbei am sehenswerten Schmetterlings-Pavillion mit nettem Cafe geht es hinunter in den Sassnitzer Hafen. Die Fischfabrik verkauft Fischbrötchen günstig, evtl. liegt noch das U-Boot "MS-Otis" zur Besichtigung. Läden und Restaurants locken die Touristen, einen langen Spaziergang bis zum Leuchtturm bietet die Hafenmole.

Im hinteren Bereich des Hafens winden wir und die Straße hinauf, halten uns im Ort rechts am Zoo vorbei, wenn der Autoverkehr nach links in die "Stubnitz" abbiegt. Am Ende der letzten Wohnhäuser führt ein (noch) gut befahrbarer Waldweg durch die "Stubnitz" bis zum Restaurant "Waldhalle". Der weitere Weg zum "Königsstuhl" durch den Wald führt über Treppen und Steige, die nicht radgeeignet sind.

Daher bleibt uns nichts, als über die Zufahrtsstraße der "Waldhalle" auf die Auto-Strecke zu wechseln und sich im ätzenden Verkehr bis zum "Königsstuhl" zu quälen. Der Bau eines Radweges wird seit Jahren diskutiert - unterblieb bisher aber aus "Gründen des Umweltschutzes", hinter welchem unsere Rüganer Verkehrsplaner ihren Unwillen nur zu gerne verstecken.

KreideküsteDas Nationalparkzentrum Königsstuhl ist an Spitzentagen für 2000 Besucher, über 300.000 pro Jahr, sehenswert - die Verbindung zwischen horrenden Eintrittsgeldern für den öffentlichen Felsen "Königsstuhl" und Ausstellungsbesuch gilt bei den Rüganern jedoch vorrangig als Geschäftemacherei. Den schöneren und kostenlosen Blick auf die Küste haben Sie von der ein paar Minuten südlich gelegenen "Victoriasicht".

Nördlich des "Königsstuhls" verlassen Sie die Zufahrtsstraße und den ganzen Trubel nach rechts in den Wald und genießen die Fahrt über "Ranzow" nach "Lohme". Letzterer erlangte traurige Berühmtheit durch die samt Häusern ins Meer abrutschende Steilküste. Von "Lohme" aus müssen wir der Autoroute entlang der Küste folgen, vorbei am Biogut "Bisdamitz" (Hofladen, Cafe, Streicheltiere) bis wir einige Kilometer vor "Glowe" wieder auf die stark befahrene Hauptstrecke treffen. Entweder: Augen auf und durch, oder einen kleinen Schlenker zurück auf dieser Autostrecke und schnell rechts abbiegen zum Schloss Spyker.

Quartierempfehlungen für diese Teilstrecke:

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Hier könnte Ihre Quartierempfehlung stehen! Vermieter wenden sich bitte an Ilona.Lindner@t-online.de

 

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