Tour 6: Windland

 

Arkona und die Nordküste

Das Windland, die ehemals vorgelagerte und nun mit Rügen verbundene Insel Wittow ist eben und steigt sanft in Richtung Norden an - um hier von der oft rauen offenen Ostsee zu einer bis zu 40 Meter hohen, schroff abfallenden Steilküste abgenagt zu werden.

Blick von Vitt auf ArkonaAm Ortsausgang von "Juliusruh" biegen wir in einen Anliegerweg zwischen Wochenendhäusern rechts ein, einmal links, wieder rechts sind wir auf der geteerten Zufahrt zum Campingplatz. Hinter dem Campingplatz ist Durchfahrtsverbot für den Autoverkehr und einer der seltenen Abgänge zum Strand. Wir radeln einen breiten Super-Radweg entlang der Ostküste "Wittows" bis nach "Vitte", wo wir die per Pferdekutsche und Bäderbahn ins Flächendenkmal gekarrten Touristen wiedertreffen. "Vitte" bietet einen schönen Ausblick auf "Arkona" und den Charme des DDR-Tourismus. An der Küste entlang führt der Weg nach "Arkona", der perfekt vermarkteten Nordspitze Rügens (Schinkel-Leuchtturm, Weltkriegsbunker). Mit dem Rad können Sie von Vitte aus auf asphaltiertem Weg einen Abstecher ins vorgelagerte "Putgarten" machen, und staunen, wie die motoriserten Touristen hier bereitwillig das Geld in Parkgebühren, Souvenirshops und "Rügenhof" fließen lassen.

Auf dem "Windland" sind diverse landwirtschaftliche Wege 1a ausgebaut. Sie können also kreuz und quer mit dem Rad fahren - meist gegen den Wind. Oder im Schutz der Küstenbepflanzung von "Arkona" entlang der wunderschönen Nordküste weiterfahren. Schon nach ein paar Minuten treffen Sie kaum noch Fußgänger auf dem gut befestigten Weg. Mehrfach ergeben sich Abstiegs- und Bademöglichkeiten, u.a. bei "Varnkevitz". Sobald wir auf den Küstenwald "Schwarbe" treffen, ist zu entscheiden: links d'ran vorbei auf besserer Strecke oder mitten hindurch mit schönen Blicken aufs Meer. So landen wir entweder am oder neben dem "Regenbogen" -Campingplatz. Jetzt entweder rechts vorbei am Ferienwohnpark "Bakenberg" zu der der Küste vorgelagerten "Kreptitzer Heide", welche aber das Schieben auf einem Sandweg parallel zur Küste erfordert. Oder im Bogen herum um den Ferienpark auf geteerten Nebenstraßen über "Lancken" (mit geplatzten Golfplatz-Träumen) und "Goos" nach "Dranske" (Küstenort und ehemaliger Militärstandort - mit Bunkern im Umfeld und Konversionsproblemen). Hinter "Dranske" schließt sich das noch gesperrte ehemalige Militärgelände "Bug" an, nach Olympia-Träumen nun wieder im Dornröschenschlaf, wartend auf einen milliardenschweren Investor - der die sich dort entwickelnde einmalige Fauna und Flora hoffentlich überleben lässt.

Auf der einzigen Zufahrtsstraße nach "Dranske" nehmen wir den Weg zurück Richtung bis zum "Fischerkrug" / Hafen "Kuhle" (Imbiss). Rechts herum treffen wir wieder einmal auf eine Strecke der ehemaligen Rügenschen Kleinbahn und radeln mit schönem Ausblick am Schilfufer des Wieker Boddens bis nach "Wiek". (Backsteinkirche mit hölzernem Glockenturm; nie genutzte 100 Jahre alte monströse Kreideverladebrücke). Einst ein wichtiger Hafenplatz, heute nach einer, mangels schönen Sandstränden schwierigen (wirtschaftlichen) Bedeutung suchend. Sie verlassen "Wiek" Richtung Süden zunächst auf der Hauptstraße, biegen dann bei "Zürkvitz" rechts in den Küstenradweg ein, der zur "Wittower Fähre" (Gasthaus; Überfahrt zurück aufs Kernland der Insel Rügen).

 

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